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Ob man vor dem Sterben fliehen möge

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lesendglauben.de

Mai 23, 2020

Ein zeitloser Ratgeber zum Dienst am Nächsten

Virus, Heuschrecken, Hungersnöte, Kriege sowie Erdbeben und das Leid der ungeborenen Lebenden. Wenn man wollte, könnte man ein düsteres Bild der Welt des 21. Jahrhunderts zeichnen. Doch zu allen Zeiten lagen dunkle Wolken am Horizont der Menschheitsgeschichte. Der große Reformator verfasste die Zeilen in der Zeit einer Pest in Wittenberg. Sie sollten Rat und Hilfe bieten. Luther geht in seiner ihm eigenen Art auf die Themen ein. Dabei begründet er jede seiner Ausführungen mit Bibelworten und Beispielen daraus. So zeigt sich, dass hier nicht der Mensch argumentiert, sondern Gottes Wort als Richtschnur zum Handeln genutzt wird. Das „göttliche Gebot des Dienens und Helfens“ wird vom Reformator für unterschiedlichste Gruppen dabei als Richtschnur benannt. Die Erläuterungen und Ansichten mögen den Leser wachrütteln, denn die Sprache Luthers ist deutlich, kompromisslos und alles andere als politisch weichgespült. Beim Lesen spürt man die Geborgenheit in Gott und die Verankerung des Glaubens in Gott. Nicht nur den Gesunden erteilt Luther einen Rat, sondern auch die Erkrankten berücksichtigt er, nachdem sie wieder genesen sind. Insgesamt ist die Lektüre eine wichtige Ergänzung zu all den Ratschlägen unserer Zeit, weil sie den Glauben an Gott, die Verankerung in Gottes Wort sowie den Einsatz für den Nächsten betont. Das Buch kann grundsätzlich jedem Christen empfohlen werden. Ebenso kann es an Menschen in Verantwortung weitergegeben werden, um biblische Prinzipien in Zeiten der Krise neu zu entdecken.

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